HS Schmalkalden
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Studium was?!

13. Nov 2017

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Gepostet von Nicole in Allgemein, Forschung, Studium2 Kommentare

Hallo ihr Lieben,

lange habt ihr auf einen neuen Beitrag von mir warten müssen – nach längere Zeit der Krankheit bin ich nun wieder fit und kann euch wieder aus meinem Leben berichten 😉

Das Wintersemester ist nun angelaufen und alle Erstsemester-Studenten haben sich (so ist von auszugehen) in Schmalkalden und an der Hochschule eingelebt. Alle Lehrveranstaltungen sind in vollen Gange und der gewisse Stress macht sich bei den Einen oder Anderen breit. Ich war in meinem ersten Semester ähnlich dran. Ich wusste so gar nicht, was auf mich zukommt, was ich zu erwarten habe und wie diese Prüfungen am Ende eines jeden Semesters sind. Vielleicht denkt ihr ja auch, dass die vergleichbar mit der Abi-Prüfung sind?! Ich hatte auf jeden Fall diese Bedenken und habe mich dementsprechend in meinen Büchern vergraben und gelernt von früh bis spät. Aber Theorie lernen liegt nicht jeden… deshalb möchte ich euch ein paar Lerntipps ans Herz legen, die euch in eurem Lern-Dilemma vielleicht helfen könnten 😉

1. Lernstoff organisieren und kürzen

Gleich in den Vorlesungen (oder direkt danach) den noch notwendigen Lernstoff und Materialien organisieren und kürzen. Ich habe zumeist in der Vorlesung gleich via Google bestimmte Fachbegriffe abgeklärt und mir Informationen dazu angesammelt. Das bedeutet viel suchen, lesen, analysieren und die notwendigen Informationen herausfiltern und in die ursprüngliche Struktur (also z.B. in das Vorlesungsskript) sinnvoll integrieren. Aber besonders wichtig ist die Menge: viele Informationen bringen vielleicht viel Input, aber je mehr desto weniger davon kann man sich einprägen. Also auch gleich das Material auf das wirklich notwendigste reduzieren!

2. Lernumgebung wählen

Die Lernumgebung spielt für das Lernen eine sehr sehr wichtige Rolle! Sie sollte ruhig, einflussarm und hell sein. Auch kann leise, sanfte und instrumentale Musik die Konzentration steigern -> klassische Musik. Des öfteren mal die Lernumgebung wechseln, um Frust und Langeweile zu vermeiden.

3. Lernpausen

Eine Lernphase sollte alle 45 Minuten pausiert werden. Einfach nach 45 Minuten intensivem Lernen sich und seinen Geist eine Ablenkung gönnen. Dafür kann man zum Beispiel an die frische Luft gehen oder sich mit einen Kaffee belohnen. Auch hilft es, wenn man einen Powernap macht.  Wichtig ist der Abstand von Fernseher, Smartphone, Konsole und Computer!

4. Belohnung

Wie schon in Punkt 3 genannt sind Belohnungen nach einer anstrengenden Lernphase wichtig, um sich selbst zu motivieren. Man findet recht schnell eine mögliche Belohnung, die einen dann auch vor einer neuen Lernphase so stark motiviert, dass man mit vollen Elan an die Sache ran geht 😉

5. Ablenkung beseitigen

Alle Ablenkungen aus der Lernumgebung eliminieren. Dazu gehören vor allem Handy, Laptop, Fernseher und Spielgeräte! Am besten ihr setzt euch mit Kommilitonen in die Hochschulbibliothek – dort müsst ihr leise sein, habt keine Technik vor Ort bzw. dürft sie nur teilweise mit hinein nehmen und ihr könnt euch gegenseitig motivieren!

6. Lernplan erstellen

Wenn man Motivation braucht oder nicht weiß, wo man bei der Menge an Lernstoff anfangen soll, empfehle ich immer einen Lernplan! Jeder Schritt muss mit einem festen und strikten Termin und auch Dauer in einen Kalender, Hefter oder Excel-Tabelle festgehalten werden. Dabei sollten die Schritte so klein wie möglich sein, da es besonders motiviert, wenn man ganz viele Punkte abhaken kann! Glaubt mir, das funktioniert immer 😉

7. Motivation sammeln

Jaja.. die Motivation… das ist immer das schlimmste an den Ganzen. Wenn ihr alle bisherigen Punkte eingehalten habt und bereit zum Lernen seid, aber so gar keine Motivation habt, empfehle ich euch den 10-Minuten-Trick! Den finde ich besonders witzig, da man sich selbst austrickst. Man nimmt sich einfach vor nur 10 Minuten zu lernen und fängt an. In den meisten Fällen ist man in diesen 10 Minuten dann schon so intensiv im Lernstoff drin, dass man gar nicht merkt, dass die 10 Minuten vorüber sind. Versucht es einmal aus – vielleicht klappt es ja auch bei euch!

8. Lerntests durchführen

Es funktioniert echt sehr gut, wenn man Andere nach ihren Wissen abfragt oder denen nochmal in eigenen Worten eine Thematik erklärt. Auch wenn ihr nach euren gelernten Wissen abgefragt werdet, hilft es weiter.

Natürlich gibt es viele verschiedene Lernmethoden, die man nutzen kann – dazu werde ich demnächst noch etwas schreiben 🙂 aber erstmal soll es hier reichen!

Mit entspannten Grüßen,

Eure Nicole

 

 

2 Kommentare hierzu

  1. Sascha
    21.November 2017 um 19:27

    SUPER BLOG. Der fällt mir jetzt erst auf. Ich bin seit 1, 5 Monate an der Hochschule Schmalkalden und studiere Multimedia Marketing. Ich habe mich bewusst für den Studiengang entschieden, da ich mich intrinsisch sehr für Marketing mit neuen Medien interessiere.

    Cooler Blog und weiter so!

  2. Nicole
    18.Dezember 2017 um 08:41

    Hallo Sascha,

    schön, dass dir unser Blog gefällt – dankeschön! Wie gefällt dir dein Studium bisher? Hast du dich in Schmalkalden schon einleben können?

    LG
    Nicole

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