Bachelor in der Tasche…und jetzt???
25. Aug 2010
Gepostet von Nina in Allgemein2 Kommentare
Lange und verzweifelt arbeiten alle Studenten nur auf ein Ziel hin – den Bachelor. Viele erreichen ihr großes Ziel, mit Durchhaltevermögen, Disziplin und hartem Arbeiten. Vor allem in den letzten Semestern wird von den Studenten viel abverlangt, hier kommen Schwerpunktklausuren von bis zu vier Stunden auf einen zu, Seminararbeiten, Präsentationen, Blockveranstaltungen, Prüfungsphasen mit teilweise acht Klausuren und alles gekrönt von der Bachelor Thesis…über welche schon einige verzweifelt sind.
Aber irgend wann ist es geschafft und dann steht man vor den Toren seiner FH oder Uni, mit geschwollener Brust und ist stolz wie Oskar. Schnell holt einen die Realität jedoch wieder ein, denn es wird einem bewusst, man befindet sich an einem Scheidepunkt im Leben. Das große Ziel welches man jahrelang vor Augen hatte ist erreicht und es wird einem klar, ein neues Ziel muss her.
Vielleicht geht es nicht allen so, weil ihnen von Anfang an bewusst ist, was sie wollen und wie es weiter geht.
Einige finden sich jedoch an einer rießen Kreuzung, mit vielen Schildern wieder, welche in unterschiedliche Richtungen weisen. Auf einem steht „Arbeitswelt“ und glaubt mir, die Kilometeranzahl die dahinter steht ist nicht zu unterschätzen. Denn einen Job zu finden, welchen den persönlichen Wünschen entspricht , ist höchst unwahrscheinlich und der Bewerbungsprozess ist lange, nervenaufreibend und zeitweilig extrem frustrierend.
Auf einem anderen Schild steht „Master“ und bedeutet meist nochmals 1 ½ bis 2 Jahre weiter büffeln, in Hörsälen sitzen, über Bücher brüten und den PC bis zur Explosion mit Input vollstopfen um Arbeiten und Präsentation zu kreieren, sei es auf Deutsch oder in Englisch.
Für welchen Weg man sich letztlich entscheidet ist jedem selbst überlassen und niemand kann einem diese Entscheidung abnehmen. Ob es nun besser ist mit einem Bachelor in die Arbeitswelt einzusteigen oder man noch den Master anhängt, klar ist eines – beide Wege warten mit neuen Schwierigkeiten auf einen, aber auch mit neuen Erlebnissen und Erkenntnissen und man kann eigentlich nichts anderes machen, als die Dinge zu nehmen wie sie kommen und an ihnen zu wachsen.
Ich drücke jedem die Daumen, der wie ich, diesen Punkt im Leben erreicht hat, sich für das Richtige zu entscheiden und schließlich voller Energie und Elan den neuen Lebensabschnitt anzugehen.
2 Kommentare hierzu
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Roberst S.
26.August 2010 um 08:45
@nina: und wie hast/wirst du dich entscheiden?
nina
29.August 2010 um 17:51
na Schmalle muss mich wohl noch ein Jahr länger ertragen